Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom bei Kindern, was tun?

Oberstes Ziel bei der Behandlung von Kindern mit der Diagnose des Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ist es dem Kind und seinen unmittelbaren Bezugspersonen ist es ein möglichst normales Leben und eine normale Entwicklung zu ermöglichen. Dies kann in verschiedener Art und Weise geschehen. Die psychotherapeutische und heilpädagogische Therapie, sowie eine entsprechende Ernährungstherapie sind der medikamentösen Therapie auf jeden Fall vorzuziehen. In der Regel wird vom Kinderarzt gemeinsam mit den Eltern und Betreuern ein Konzept erstellt in welchem eine geeignete Therapie für das jeweilige Kind sinnvoll erscheint. Die Therapie ist so individuell wie das Krankheitsbild selbst. Mittels Training können betroffene Eltern lernen mit ihren Kindern vernünftig umzugehen. Eltern machen sich selbst für Erziehungsfehler verantwortlich, jedoch sind bestimmte Verhaltensauffälligkeiten und Verarbeitungsmuster ihrer Kinder als symptomatisch für das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom zu werten.

So ist neben der Aufklärung über die Krankheit in der Familie, Kindergarten und/oder Schule eine psychotherapeutische Beratung in Form von Verhaltenstherapie und Konzentrationstraining ratsam. Ernährungstechnisch ist eine diätetische Behandlung mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren erforderlich. Aber auch eine homöopathische Therapie mit der Gabe von dem Homöopathika „Zappelin” ist laut neuesten Studien sehr erfolgversprechend. Oftmals wird bei der Diagnosestellung festgestellt das bestimmte Auslöser, wie z.B Impfblockaden/Impfschäden, Allergien auf bestimmte Nahrungsmittel wie Weizen, Milch, Pollen oder Tierhaare oder auch Toxische Belastungen aus der Umwelt sowie von Medikamenten ursächlich für das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom bei Kinder ist. Diese sollten auf jeden Fall ausgeschaltet werden. Leider ist in vielen Fällen nur noch eine medikamentöse Behandlung z.B mit Ritalin möglich. Dies wird aber von vielen Ärzten nur noch als unbedingte Ausnahmetherapie gesehen.

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