Wer sind die besten Vorbilder für Kinder?

Kinder lernen durch Nachahmen. Sie ahmen die Laute nach, die die Erwachsenen von sich geben und lernen so sprechen. Sie ahmen die Umgangsformen der Familienmitglieder unter einander nach und werden so sozialisiert. Aber sie ahmen auch die Models, Schauspieler, Sportler und sonstige Stars aus dem Fernseher nach und lernen dabei möglicherweise Dinge, die nicht unbedingt positiv zur Charakterbildung beitragen.

In einer Gesellschaft, die geprägt ist von Leistungsdruck, Medieneinflüssen und verzerrten Schönheitsidealen ist es für Kinder ein schwieriges aufzuwachsen und ein gesundes Welt- und Selbstbild zu entwickeln.

Es mag vielleicht noch amüsant sein, wenn klein-Heidi mit Mamas Stöckelschuhen und dem mit rotem Lippenstift verschmiertem Gesichtchen im Wohnzimmer eine Modenschau veranstaltet, doch ob Lindsay, Paris und Co. die richtigen Vorbild für eine Rollenidentifikationen sind wagt man zu bezweifeln.

Doch – wer sind denn die richtigen Vorbilder?
Wen dürfte man als Kind heutzutage nacheifern?

In den ersten Lebensjahren ist die Situation noch recht überschaubar. Da bewegt man sich in den Kreisen der Familie und vielleicht noch in denen der Krabbelgruppe.
Der soziale Umgang erweitert sich langsam aber sicher – Kindergarten, Schule, Verein, Freundeskreis. Neben der Mama ggf. dem Papa betreten weitere Personen die Bühne, die als Vorbilder angenommen werden.

Selbstverständlich könnte man als fürsorgliches Elternteil seinen Nachwuchs vor sämtlichen schlechten Einflüssen dieser konsumgesteuerte Welt zu schützen versuchen und es in eine Zwangsjacke stecken – bildlich oder übertragen gesehen. Doch im Grunde kann man nichts sinnvolleres tun, als die Kinder bei ihrer eigenen Meinungsbildung zu fördern und sie ihre Ideale selbst schaffen zu lassen, anstatt sie zu kopieren.

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