Ist die FSK bei Filmen und Spielen zuverlässig?
Viele Eltern kennen das Szenario: Der Sohn oder die Tochter möchte Abends im TV noch einen Film ab 22Uhr oder später sehen.Als Elternteil gibt man da, vor allem Samstags, eventuell schon mal nach.
Nun sitzt man mit der Famile vorm Fernseher und auch der 12-jährige Sohn/die Tochter ist ausnahmsweise dabei, weil er/sie den Film, den seine/ihre Kumpels als “sehr cool”, bzw. “mega scharf” beschrieben haben, unbedingt sehen will und man ihm/ihr es ausnahmsweise erlaubt hat, da den Eltern ewig vorgeschwärmt wurde wie toll “Crank” mit Jason Statham sein soll. Kurz nach 22Uhr endet der Film zur Hauptsendezeit und es sollte eigentlich losgehen.Eigentlich! Denn was nun kommt ist, womit viele Eltern nicht gerechnet haben: Der nachfolgende Spielfilm ist für Zuschauer unter 16 Jahren nicht geeignet (FSK16). Was tun fragt man sich jetzt natürlich. Doch dazu später mehr.
Das Zeichen FSK steht hierbei für “Freiwillige Selbstkontrolle” und bedeutet, dass der Film oder das Spiel von der FSK kontrolliert und eingestuft wurde, für welche Altersklasse das Material nach ihren Richtlinien frei zugänglich sein sollte.Die Grundsätze der FSK liegen hierbei in der Durchsetzung der, im Grundgesetz verankerten, Meinungs- und Informationsfreiheit, insbesondere auch der Presse- und Kunstfreiheit, in Abwägung mit anderen Grundrechten, wie dem Grundrecht von Kindern und Jugendlichen auf körperliche, geistige und seelische Unversehrtheit (Quelle: www.fsk.de). Hierbei gibt die FSK jedoch für die Eltern nur Hilfestellung, wie der Film oder das Spiel einzuschätzen ist. Der Handel darf es Personen, die unter dieser Beschränkung liegen nicht verkaufen, jedoch dürfen Eltern ihren Kindern das Material zugänglich machen. Wenn sie also als Elternteil mit ihrem Kind ein Konsolenspiel- oder einen Film kaufen dürfen sie jede Stufe der FSK erwerben. Die Einstufungen hierbei sind ohne Altersbeschränlung, FSK6, FSK12, FSK16 und keine Jugendfreigabe (FSK18).
Diese Angaben sind im allgemeinen eine gute, zuverlässige Hilfestellung, jedoch bleibt es am Ende bei den Eltern, wie sie ihr Kind einschätzen bzw. was sie ihren Kindern zumuten können.