Partnerschaftliche Erziehung
Gerade bei so genannten Patchworkfamilien kann es oft zu Unstimmigkeiten kommen, wenn es um die Erziehung der Kinder geht. Mutter und Vater sind nicht einer Meinung und die Kinder nutzen dies aus. Daher ist es wichtig, dass es in jeder Familie gemeinsame Erziehungsmethoden gibt und man sich einig darüber ist, was erlaubt und was verboten wird. Nur wenn die Eltern Hand in Hand gehen werden Probleme schnell und einfach gelöst und sowohl die Kinder, wie auch die Partnerschaft profitiert davon.
Wenn dieser Schritt getan ist, dann ist der Hauptfaktor der partnerschaftlichen Erziehung erfüllt. Anders als der Name vermuten lässt, sind Eltern wie auch die Kinder hier gefordert. Autoritäre und Antiautoritäre Erziehungsmethoden gelten als Fragwürdig und auch Experten sehen in der partnerschaftlichen Erziehung den Besten Weg, den Familienfrieden zu halten. Das Wohl des Kindes ist nur dann gesichert, wenn keine Gewalt angewendet wird und man jedem gerecht wird. Dazu gehören lange Gespräche und Zuwendung. Kleine Streicheleinheiten und liebe Worte sind immer schön. Auch die Persönlichkeit der Kinder wird so positiv geformt. Neben der Liebe, sieht die partnerschaftliche Erziehung aber auch feste Regeln vor. Diese Grenzen sollten in einem normalen Rahmen verlaufen und dem Kind helfen sich selber zu verwirklichen und zu lernen welches Verhalten angebracht ist.
Den Weg zwischen Freiheiten, Liebe und Regeln zu finden ist zwar ein Balanceakt, aber wenn jeder in der Familie sich bemüht, dann ist es möglich allen Wünschen und Ansprüchen gerecht zu werden.