Autoritäre Erziehung

Kinder wollen Richtlinien, aber wie macht man das?

Der autoritäre Erziehungsstil ist eine Form von Kindeserziehung, die mit harten Strafen verbunden ist, zum Beispiel mit Schläge, strengem Arrest usw. Ziel ist es, den Kindern auf diese Weise das beizubringen, was die Erwachsenen, also Eltern, Lehrer oder andere Erzieher unter einem ordentlichen Leben verstehen. Die Kinder haben bei dieser Art von Erziehung keine Chance, ihre eigene Persönlichkeit frei zu entfalten. Ihr junges Leben wird bestimmt von Gehorsam.

Auf diese Weise ist es dem Kind kaum möglich, sich im Erwachsenenalter in Führungspositionen zu behaupten, da es bis dahin nur gelernt hat, absoluten Gehorsam zu üben.

Eltern von Barbara Unrau - Familie Pötker

Heute ist die Prügelstrafe nicht nur out und unnötig - sie ist auch verboten - Image via Wikipedia

Prügelstrafe seit langem verboten

In den 70er Jahren erkannte man, dass die Prügelstrafe kein gutes Mittel für die positive Entwicklung eines Kindes darstellt. Die absolut autoritäre Erziehung duldete bis zur Abschaffung der Prügelstrafe keinerlei Widerworte, hohen Respekt vor den Eltern, Lehrern und anderen Erwachsenen.

Der gute Mittelweg löste daher die autoritäre Erziehung ab. Autoritär sollten Eltern nach wie vor sein, wenn es darum geht, deutlich Grenzen zu setzen, damit die Kinder wissen, wie sie reagieren sollen und was richtig oder falsch ist. Hierzu gibt es alternative Methoden zur Bestrafung, ohne die Kinder zu züchtigen. Manchmal hilft bereits ein strenges Wort; immer sind jedoch die Eltern bei der modernen Form von Erziehung stark gefordert.

Autoritäre Erziehung ja, aber ohne Schmerzen!

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