Autoritäre Erziehung

Posted by mareikemama in Meine Kindererziehung on September 1st, 2010 |  No Comments »

Kinder wollen Richtlinien, aber wie macht man das?
Der autoritäre Erziehungsstil ist eine Form von Kindeserziehung, die mit harten Strafen verbunden ist, zum Beispiel mit Schläge, strengem Arrest usw. Ziel ist es, den Kindern auf diese Weise das beizubringen, was die Erwachsenen, also Eltern, Lehrer oder andere Erzieher unter einem ordentlichen Leben verstehen. Die Kinder haben bei dieser Art von Erziehung keine Chance, ihre eigene Persönlichkeit frei zu entfalten. Ihr junges Leben wird bestimmt von Gehorsam.

Auf diese Weise ist es dem Kind kaum möglich, sich im Erwachsenenalter in Führungspositionen zu behaupten, da es bis dahin nur gelernt hat, absoluten Gehorsam zu üben.

In den 70er Jahren erkannte man, dass die Prügelstrafe kein gutes Mittel für die positive Entwicklung eines Kindes darstellt. Die absolut autoritäre Erziehung duldete bis zur Abschaffung der Prügelstrafe keinerlei Widerworte, hohen Respekt vor den Eltern, Lehrern und anderen Erwachsenen.

Der gute Mittelweg löste daher die autoritäre Erziehung ab. Autoritär sollten Eltern nach wie vor sein, wenn es darum geht, deutlich Grenzen zu setzen, damit die Kinder wissen, wie sie reagieren sollen und was richtig oder falsch ist. Hierzu gibt es alternative Methoden zur Bestrafung, ohne die Kinder zu züchtigen. Manchmal hilft bereits ein strenges Wort; immer sind jedoch die Eltern bei der modernen Form von Erziehung stark gefordert.

Autoritäre Erziehung ja, aber ohne Schmerzen!

Wieviel Taschengeld sollten Kinder bekommen?

Posted by mareikemama in Taschengeld on August 25th, 2010 |  No Comments »

Eine Frage, die viele Eltern immer wieder beschäftigt ist: “Wieviel Taschengeld gebe ich meinem Kind?”
Oftmals richten sie sich nach den eigenen Erfahrungen aus ihrer Kindheit, doch ob das heute noch zeitgemäß ist?
Vorangestellt sei, dass Taschengeld sehr wichtig für die Entwicklung des Kindes ist, zumal dadurch der Umgang mit Geld, auch in Bezug auf Sparen erlernt wird. Ein Kind fühlt sich selbstbestätigt, wenn die Eltern ihm ein Taschengeld überlassen, mit dem es haushalten kann.
Die Höhe ist Abwägungssache und natürlich kommt es auch auf das Haushaltsbudget der Familie an.

Das erste Taschengeld sollte spätestens mit Schulbeginn gegeben werden. Richtwerte findet man bei den Jugendämtern, die z.B. maximal 2,5o ? pro Woche für 6-7 bzw. 8-9 Jährige empfehlen. Ab 10 Jahre sind 15,00 ? monatlich angebracht. 12-15 Jährige sollten zwischen 20,00 ? bis 26,00 ? erhalten, bei 16 – 18 Jährigen können Eltern Beträge bis ca. 45,00 ? monatlich geben und ab 18 Jahre ruhig 62,00 ?.
Wichtig ist, dass die Beträge nicht zu gering ausfallen, damit die Kinder auch mit dem Geld haushalten können. Zu hohe Taschengeldbeträge sind aber wegen des Lernprozesses bezüglich Abwägen, was das Kind sich kaufen kann und was nicht, ebenfalls nicht angebracht.
Kinder sollen von den Eltern zum Sparen angehalten werden, sie sollen sich ein Polster für größere Anschaffungen anlegen oder Geld auf ein Sparbuch einzahlen. Natürlich sollten Kinder auch frei entscheiden können, was sie sich von ihrem Taschengeld kaufen – hier aber auch die moralischen Aspekte bedenken und mit dem Kind vereinbaren, keine gefährlichen oder ungesunden Sachen zu kaufen.

Die besten Erziehungsmaßnahmen

Posted by Ariana in Erziehung on August 17th, 2010 |  No Comments »

Kindererziehung profitiert von festen Regeln. Die Kindererziehung ist ein breites Feld, das durchaus viele Erziehungshilfen umfasst, die aber nicht für jedes Kind gleich gut sind.
Wer Kinder erzieht, sollte ein eigenes konsequentes Verhalten an den Tag legen.
Viele Kinder lassen sich durch Lob positiv beeinflussen und es wird nie nötig sein sie zu strafen. Dass in der heutigen Zeit Schläge nicht als geeignetes Erziehungsmittel bei Ungehorsam gelten, dürfte hinlänglich bekannt sein.
Das Wichtigste sind feststehende Regeln, die dem Kind als Erziehungsgerüst dienen, in dem es sich sicher bewegen kann. Was aber soll man tun, wenn das Kind den vorgegebenen Regeln nicht folgen will?
Zunächst sollte sich der Erziehende bei der Androhung von Strafen klar machen, dass alle Drohungen nur nützen, wenn sie am Ende auch konsequent umgesetzt werden.
Wer seinem Kind Hausarrest erteilt, darf es am Ende nicht nach draußen schicken, nur weil es in der Wohnung nervt. Auch Dinge wie Fernseh-, oder Computerverbot sollten nur in dem Umfang eingesetzt werden, wie der Erziehende in der Lage ist diese umzusetzen.
Eltern aber auch Großeltern sollten sich möglichst in der grundsätzlichen Erziehungslinie einig sein, damit Kinder Erwachsene nicht gegeneinander ausspielen.
Damit das Kind versteht, warum seine Handlungen und Verhaltensweisen von den Erwachsenen nicht akzeptiert werden, sollte man die Erklärungen stets als Ich-Botschaft an das Kind bringen. Hier steht die Erklärung im Vordergrund, warum der Erziehende sich durch das Verhalten verletzt oder gar gestört fühlt. Auch Eltern dürfen dem Kind solche Verletzung ruhig zeigen, damit es lernt, Mitgefühl zu empfinden und das Kind überlegt, wie es sich selbst in einer solchen Situation fühlen würde.
Kinder wollen jederzeit ernst genommen werden auch wenn es um das eigene Fehlverhalten geht.

Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom bei Kindern, was tun?

Posted by mareikemama in Wichtige Regeln on August 10th, 2010 |  No Comments »

Oberstes Ziel bei der Behandlung von Kindern mit der Diagnose des Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ist es dem Kind und seinen unmittelbaren Bezugspersonen ist es ein möglichst normales Leben und eine normale Entwicklung zu ermöglichen. Dies kann in verschiedener Art und Weise geschehen. Die psychotherapeutische und heilpädagogische Therapie, sowie eine entsprechende Ernährungstherapie sind der medikamentösen Therapie auf jeden Fall vorzuziehen. In der Regel wird vom Kinderarzt gemeinsam mit den Eltern und Betreuern ein Konzept erstellt in welchem eine geeignete Therapie für das jeweilige Kind sinnvoll erscheint. Die Therapie ist so individuell wie das Krankheitsbild selbst. Mittels Training können betroffene Eltern lernen mit ihren Kindern vernünftig umzugehen. Eltern machen sich selbst für Erziehungsfehler verantwortlich, jedoch sind bestimmte Verhaltensauffälligkeiten und Verarbeitungsmuster ihrer Kinder als symptomatisch für das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom zu werten.

So ist neben der Aufklärung über die Krankheit in der Familie, Kindergarten und/oder Schule eine psychotherapeutische Beratung in Form von Verhaltenstherapie und Konzentrationstraining ratsam. Ernährungstechnisch ist eine diätetische Behandlung mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren erforderlich. Aber auch eine homöopathische Therapie mit der Gabe von dem Homöopathika „Zappelin” ist laut neuesten Studien sehr erfolgversprechend. Oftmals wird bei der Diagnosestellung festgestellt das bestimmte Auslöser, wie z.B Impfblockaden/Impfschäden, Allergien auf bestimmte Nahrungsmittel wie Weizen, Milch, Pollen oder Tierhaare oder auch Toxische Belastungen aus der Umwelt sowie von Medikamenten ursächlich für das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom bei Kinder ist. Diese sollten auf jeden Fall ausgeschaltet werden. Leider ist in vielen Fällen nur noch eine medikamentöse Behandlung z.B mit Ritalin möglich. Dies wird aber von vielen Ärzten nur noch als unbedingte Ausnahmetherapie gesehen.

Wer sind die besten Vorbilder für Kinder?

Posted by mareikemama in Meine Kindererziehung on August 3rd, 2010 |  No Comments »

Kinder lernen durch Nachahmen. Sie ahmen die Laute nach, die die Erwachsenen von sich geben und lernen so sprechen. Sie ahmen die Umgangsformen der Familienmitglieder unter einander nach und werden so sozialisiert. Aber sie ahmen auch die Models, Schauspieler, Sportler und sonstige Stars aus dem Fernseher nach und lernen dabei möglicherweise Dinge, die nicht unbedingt positiv zur Charakterbildung beitragen.

In einer Gesellschaft, die geprägt ist von Leistungsdruck, Medieneinflüssen und verzerrten Schönheitsidealen ist es für Kinder ein schwieriges aufzuwachsen und ein gesundes Welt- und Selbstbild zu entwickeln.

Es mag vielleicht noch amüsant sein, wenn klein-Heidi mit Mamas Stöckelschuhen und dem mit rotem Lippenstift verschmiertem Gesichtchen im Wohnzimmer eine Modenschau veranstaltet, doch ob Lindsay, Paris und Co. die richtigen Vorbild für eine Rollenidentifikationen sind wagt man zu bezweifeln.

Doch – wer sind denn die richtigen Vorbilder?
Wen dürfte man als Kind heutzutage nacheifern?

In den ersten Lebensjahren ist die Situation noch recht überschaubar. Da bewegt man sich in den Kreisen der Familie und vielleicht noch in denen der Krabbelgruppe.
Der soziale Umgang erweitert sich langsam aber sicher – Kindergarten, Schule, Verein, Freundeskreis. Neben der Mama ggf. dem Papa betreten weitere Personen die Bühne, die als Vorbilder angenommen werden.

Selbstverständlich könnte man als fürsorgliches Elternteil seinen Nachwuchs vor sämtlichen schlechten Einflüssen dieser konsumgesteuerte Welt zu schützen versuchen und es in eine Zwangsjacke stecken – bildlich oder übertragen gesehen. Doch im Grunde kann man nichts sinnvolleres tun, als die Kinder bei ihrer eigenen Meinungsbildung zu fördern und sie ihre Ideale selbst schaffen zu lassen, anstatt sie zu kopieren.